Der Energieausweis

EV 2014-die neue Energiesparverordnung ab 01.Mai 2014

Potenziellen Käufern oder Mietern muss im Falle eines Verkaufs bzw. einer Neuvermietung eines Wohn- oder Geschäftsgebäudes auf Verlangen ein Energieausweis vorgelegt werden.

Wann ein bedarfsorientierter und wann ein verbrauchsorientierter Energieausweis ausgestellt werden muss, erklären wir Ihnen nachstehend:

Bei Mehrfamilienhäusern mit mehr als 4 Einheiten sowie für Einfamilienhäuser mit eingereichtem Bauantrag nach dem 01.November 1977 reicht der preiswertere, verbrauchsorientierte Energieausweis aus.

Bei Mehrfamilienhäuser mit bis zu 4 Einheiten, sowie bei Einfamilienhäuser mit Bauantrag vor dem 01. November 1977 muss der aussagekräftigere, bedarfsorientierte Energieausweis beantragt werden.

Die zwei Ausweisarten unterscheiden sich wie folgt:
Der Bedarfsausweis wird ingenieurtechnisch u.a. auf Grundlage der Baukonstruktion sowie der Anlagentechnik berechnet. Er ermöglicht einen deutschlandweiten Vergleich von Gebäuden und enthält aussagekräftige Informationen über die energetische Qualität des Gebäudes.
Der Verbrauchsausweis wird auf der Grundlage des tatsächlichen Verbrauchs berechnet. Dies hat zur Folge, dass sich das Heizverhalten des aktuellen Nutzers im Energieausweis erheblich niederschlägt. So können beispielsweise die Aussagen von zwei Verbrauchsausweisen für dasselbe Gebäude, jedoch mit unterschiedlichen Nutzern, erheblich voneinander abweichen. Ein berufstätiges Ehepaar verbraucht im gleichen Gebäude i.d.R. wesentlich weniger Energie als eine 3-köpfige Familie, die tagsüber zu Hause ist.

Wir bieten Ihnen nun als neuen Service die Erstellung sowohl des verbrauchsorientierten, als auch des bedarfsorientierten Energieausweises an.

Preise auf Anfrage.


Gerne stehen wir Ihnen mit weiteren Informationen rund um das Thema “Energiepass” zur Seite und freuen uns auf Ihren Anruf.